Energieberatung für Denkmal und Altbau

Ein denkmalgeschütztes oder besonders erhaltenswertes Haus braucht andere Lösungen als ein Neubau. Andreas Martiny ist auf der Energieeffizienz-Expertenliste für die Kategorie „Denkmal und besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ eingetragen. Ob er Ihr Vorhaben begleiten kann, klären Sie im Erstgespräch.

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Für Eigentümer von Baudenkmälern und besonders erhaltenswerten Häusern

Fachwerk, Sandstein, alte Fenster: Was ein Haus besonders macht, verträgt nicht jede Dämmung. Beim Denkmal muss Energiesparen mit Bauphysik und Denkmalschutz zusammenpassen.

  • Welche Maßnahmen erlaubt die Denkmalschutzbehörde?
  • Wie dämmt man, ohne Feuchteschäden zu riskieren?
  • Welche Förderung gibt es speziell für Denkmäler?

Maßnahmen am Denkmal ohne Abstimmung können Ärger mit der Behörde und Schäden an der Bausubstanz verursachen.

So kommen Sie in drei Schritten zum Ziel

  1. 1

    Erstgespräch

    Wir klären, um welches Gebäude es geht und ob ich Ihr Vorhaben begleiten kann.

  2. 2

    Bestandsaufnahme

    Das Haus wird vor Ort aufgenommen, mit Blick auf Substanz und Bauphysik.

  3. 3

    Plan und Förderung

    Die sinnvollen Schritte werden mit den Förderwegen für Denkmäler zusammengeführt.

Erstgespräch anfragenoder anrufen: 0152 36443145

Worauf Sie sich verlassen können

  • 40 Jahre am Bau. Diplom-Ingenieur der Architektur mit vierzigjähriger Erfahrung im Planen und Ausführen von Gebäuden.
  • Auf der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes. Eingetragen für Wohngebäude, Effizienzhaus, Einzelmaßnahmen, Denkmal und klimafreundlichen Neubau. Prüfbar in der Expertensuche der dena.
  • Zertifiziert als Energieberater TU Darmstadt. Fachrichtung Wohngebäude.
  • Büro in Hanau. Marköbeler Straße 26. Zur geförderten Energieberatung gehört immer ein Termin bei Ihnen vor Ort.

Was viele vorher fragen

Darf am Denkmal überhaupt gedämmt werden?

Oft ja, aber meist anders als im Neubau, etwa innen statt außen, und in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.


Hochhaus mit türkisfarbener Fassade vor Himmel

Was beim Denkmal anders ist

Bei einem Baudenkmal geht es darum, Energie zu sparen und gleichzeitig Fassade, Fenster und Bauteile zu erhalten, die das Haus ausmachen. Viele Maßnahmen brauchen eine denkmalrechtliche Genehmigung. Eine Außendämmung auf einer Fachwerk- oder Sandsteinfassade kommt oft nicht in Frage, Fenster dürfen nicht beliebig ersetzt werden, und Materialien müssen zur alten Substanz passen.

Dazu kommt die Bauphysik: Alte Wände aus Lehm, Holz oder Naturstein gehen mit Feuchtigkeit anders um als moderne Baustoffe. Eine falsch geplante Innendämmung kann Feuchteschäden verursachen. Deshalb gehört zur Planung am Denkmal immer ein genauer Blick auf Aufbau und Zustand der Bauteile.

Typische Maßnahmen am Denkmal

  • Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches von innen
  • Dämmung der Kellerdecke
  • Innendämmung mit diffusionsoffenen, kapillaraktiven Systemen, sorgfältig geplant
  • Aufarbeitung historischer Fenster oder Kastenfenster statt Austausch
  • Erneuerung der Heizung und der Leitungen

Förderung für Denkmäler

Für die Sanierung in einem Schritt gibt es bei der KfW einen eigenen Standard „Effizienzhaus Denkmal“ im Programm 261. Auch Einzelmaßnahmen über das BAFA sind am Denkmal möglich. Für beides braucht es einen Energieeffizienz-Experten mit der Denkmal-Qualifikation. Außerdem kennt das Steuerrecht für Baudenkmäler besondere Abschreibungen (§ 7i und § 10f EStG), Voraussetzung ist eine Bescheinigung der Denkmalbehörde. Mehr dazu im Ratgeber Denkmal energetisch sanieren.

So läuft die Beratung ab

  • Erstgespräch: Um welches Haus geht es, steht es unter Denkmalschutz oder gilt es als besonders erhaltenswert?
  • Bestandsaufnahme vor Ort: Substanz, Bauteile, Heizung und Feuchte werden aufgenommen.
  • Plan: Die Maßnahmen werden so geordnet, dass sie bauphysikalisch sicher sind und zum Gebäude passen.
  • Abstimmung und Förderung: Die Maßnahmen werden mit der Denkmalbehörde abgestimmt, die Förderanträge rechtzeitig gestellt.

Häufige Fragen

Gibt es eine eigene Förderung für denkmalgeschützte Häuser?

Ja. Im KfW-Programm 261 gibt es die Stufe „Effizienzhaus Denkmal“. Dafür muss ein Energieeffizienz-Experte mit Denkmal-Qualifikation eingebunden sein.

Brauche ich für Dämmung am Denkmal eine Genehmigung?

In der Regel ja. Änderungen an einem Kulturdenkmal sind genehmigungspflichtig, zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde.

Welche Fenster sind am Denkmal sinnvoll?

Oft lohnt es sich, historische Fenster aufzuarbeiten oder als Kastenfenster zu ergänzen, statt sie zu ersetzen. Was erlaubt ist, entscheidet die Denkmalbehörde.

Quellen

Stand der Angaben: Oktober 2026, geprüft am 03.10.2026. Förderbedingungen ändern sich kurzfristig, maßgeblich sind die verlinkten Primärquellen.

Erstgespräch anfragen

Sagen Sie mir kurz, worum es geht und wo das Gebäude steht. Ich rufe Sie zurück und wir besprechen, welche Beratung und welche Förderung für Ihr Haus in Frage kommen.

  • Sie geben an, wann Sie am besten erreichbar sind
  • Die Energieberatung bezuschusst das BAFA mit 50 % des Honorars (höchstens 650 € beim Ein- oder Zweifamilienhaus, Stand Oktober 2026)
  • Den Förderantrag kann ich mit Ihrer Vollmacht für Sie stellen

Lieber direkt sprechen? 0152 36443145

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